Alle Beiträge von Marco M

Ich bin ein agiler Enthusiast. Nach vielen Jahren in bürokratischen Strukturen habe ich mich wie befreit gefühlt, als ich Agilität für mich entdeckt habe. Als Agile Coach freue ich mich jeden Tag, Interessierten Agilität näher bringen zu können.

Ein Scrum-Guide für alle

Die Begründer von Scrum, Jeff Sutherland und Ken Schwaber, haben sich mit www.scrumguides.org endlich auf einen gemeinsamen und neutralen Ablageort für die aktuelle Version des Scrum-Guide geeinigt. Dort findet man neben der englischen Originalversion natürlich auch die verschiedenen Übersetzungen.

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Lieber Product Owner, wer ist unser Kunde?

Das agile Manifest vertritt die Position, dass die Zusammenarbeit mit dem Kunden wichtiger ist als Vertragsverhandlung. Vor diesem Hintergrund stellt sich insbesondere bei werbegetriebenen Web-Applikationen die Frage: Wer ist Anwender und wer ist Kunde? Muss hier ein Unterschied gemacht werden? In meinen Augen ja.

Ash Maurya gibt in seinem Buch „Running Lean“ eine einfache, aber sehr hilfreiche Definition. Während ein Anwender jemand ist, der mein System nutzt oder damit interagiert, bezahlt ein Kunde für meinen Service.

Lieber Procut Owner, wer ist der Kunde?

Der Unterschied wird bei den diversen Austausch-Foren im Internet deutlich. Die Anwender sorgen für den Inhalt, der Kunde (als Werbetreibender) bezahlt für die Platzierung seiner Werbung. Was bedeutet das nun für einen Product Owner? In der Vision und Planung seines Produktes obliegt es ihm, die Zielgruppen zu identifizieren. Dabei sollte er eine Antwort auf die Frage haben, wer konsumiert und nutzt mein Produkt und wer bezahlt tatsächlich dafür?

Wir brauchen beide  – Anwender und Kunde bilden eine „Umsatz-Symbiose“

Das oben aufgezeigte bedeutet aber nicht, dass ein „Konsument“ in der Produktplanung keine Berücksichtigung findet und nur der Kunde im Fokus steht.  Beide Parteien müssen berücksichtigt werden, da wir sie beide „brauchen“. Insbesondere bei werbefinanzierten Webseiten wird dies deutlich. Die Anwender sorgen für den Inhalt und damit auch für den notwendigen Traffic auf den Seiten. Dabei konsumieren sie, bewusst und unbewusst Werbung, die durch die (Werbe-)Kunden platziert werden. Diese Symbiose sorgt für den Umsatz.

 

One little help for your next retrospective

We all know it: What to do in the upcoming retrospective? Once again the „Same procedure as every Sprint“? Beside the all known literature where do I find a good inspiration?

Check out the RETROMAT. It is a great tool that combines 87 Methods randomly chosen and considers thereby the structure of a  retrospective (Set the stage, gather data, generate insights, decide what to do, close retro). It is easy and very helpful way to get an idea for your next retrospective.

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